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Beckenbodengymnastik

Die Beckenbodenmuskeln liegen auf der Innenseite des Beckens. Sie umschließen unter anderem Harnröhre und Darmöffnung und kontrollieren zusammen mit den Schließmuskeln diese Öffnungen. Sie sorgen auch für die richtige Position der Harnröhre. Sind diese Muskeln zu schlaff, kann die Harnröhre bei Anstrengung sinken, und es kommt zum unkontrollierten Harnverlust.

Beckenboden-Gymnastik besteht aus verschiedenen gymnastischen Übungen rund um den Beckenboden. Nach einer einer umfangreichen Anamnese wird zuerst einmal festgestellt, wie schwer die Problematik ist.

Danach wird dann ein auf den Patienten abgestimmter Trainingsplan erstellt.

Meist wird damit begonnnen dem Patienten erst einmal bewusst werden zu lassen, wo sich die Beckenmuskeln überhaupt befinden und wie man diese lernt anzuspannen. Das ist oft gar nicht so einfach und erfordert deswegen eine Menge Training. Es reicht nicht aus, nur mit dem Therapeuten zusammen zu üben, sondern man sollte diese Übungen auch alleine jeden Tag mehrmals wiederholen. Wie oft und wie lange, wird mit dem Therapeuten abgesprochen. Die Übungen lassen sich oft gut in den Alltag mit einbeziehen.

Ziel der Beckenboden-Gymnastik ist es, unsere Körperwahrnehmung zu verbessern und damit die Muskulatur rund um den Beckenboden zu stärken, um damit ein einwandfreies Funktionieren der Blasenfunktion wieder herzustellen.

Indikationen:

  • Muskelschwäche
  • nach Schwangerschaft
  • bei Übergewichtigkeit
  • Blasenschwäche
  • alle Formen von Inkontinenz

 

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